Fangmethode Dredges

Dredges

Dredges sind spezielle Fanggeräte, die über den Meeresboden gezogen werden, um Schalentiere wie Muscheln, Jakobsmuscheln, Austern oder Clams zu ernten. Sie bestehen meist aus einem stabilen Rahmen aus Metall und einem Auffangkorb oder Netz. Je nach Zielart und Untergrund können sie unterschiedlich konstruiert sein. Manche Dredges arbeiten mit einer vorderen Kante oder Zähnen, andere nutzen Wasserstrahlen, um Schalentiere aus dem Sediment zu lösen.

Diese Methode wird dort eingesetzt, wo Schalentiere am oder im Meeresboden leben und nicht mit klassischen Netzen gefangen werden können. Für die Qualität der Ware ist entscheidend, dass die Tiere nach dem Fang schnell gereinigt, sortiert und gekühlt werden. Besonders bei lebender Ware spielen außerdem Transportbedingungen, Frischekontrolle und eine durchgehende Kühlkette eine wichtige Rolle.

Die ökologische Bewertung von Dredges hängt stark vom Fanggebiet, der Bodenbeschaffenheit, der Häufigkeit des Einsatzes und der technischen Ausführung ab. Da die Geräte den Meeresboden berühren, muss diese Methode verantwortungsvoll reguliert und kontrolliert werden. Fanggebiete, Schonzeiten, Mindestgrößen und selektive Fangtechnik sind wichtige Instrumente, um Bestände und Lebensräume zu schützen.

Durch passende Maschenweiten, Sortiergitter oder Rückführmöglichkeiten kann verhindert werden, dass zu kleine Tiere oder nicht gewünschte Arten dauerhaft im Fang verbleiben. Für den professionellen Seafood-Handel ist bei Dredges-Produkten deshalb besonders wichtig, die Herkunft und die konkreten Fangbedingungen zu kennen. So lässt sich die Ware fachlich besser einordnen und passend für Handel, Gastronomie oder Verarbeitung auswählen.